Gexor
Hätten ihr gedacht, dass ein High-End-PC, der acht Stunden täglich im Einsatz ist, im Jahr gut und gern 130 Euro an Strom frisst? Und in diesen Kosten ist der Stromverbrauch des Monitors noch gar nicht enthalten. Ein "Mittelklasse-PC" vom Discounter kommt zwar günstiger, schlägt aber immer noch mit etwa 90 Euro zu Buche.
Besonders teuer wird es, wenn der PC rund um die Uhr beschäftigt ist, beispielsweise bei Tauschbörsen. Dann kommen locker 200 Euro und mehr zusammen.
Die größten Stromfresser sind Grafikkarten, Mainboards und Prozessoren. Diese drei Komponenten sind für 75 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich. Aber auch Röhrenmonitore bescheren dem Stromzähler viel Arbeit.
Herkömmliche Röhrenmonitore ziehen jede Menge Strom durch die Steckdose. So zahlen Sie für einen älteren 17-Zoll-Monitor im Jahr etwa 40 Euro, ein 19-Zöller kostet Sie sogar 68 Euro. Der Umstieg auf einen modernen TFT-Monitor lohnt sich.
Selbst bei größeren Bildschirmdiagonalen sparen Sie bei TFTs 50 bis 75 Prozent der Stromkosten ein.
Ein immer wieder unterschätzter Stromfresser ist der Standby-Modus. PCs und Monitore sind zwar nicht allzu gierig, aber übers Jahr gesehen summiert es sich schon auf mehr als zehn Euro. Übrigens verbrauchen alle elektrischen Geräte ohne Netzschalter, selbst wenn sie nicht in Betrieb sind, Strom. Abhilfe schafft eine schaltbare Steckerleiste, die auf Knopfdruck alle angeschlossenen Geräte vom Netz trennt.
Wenn Sie unsere nachfolgenden Ratschläge beherzigen, können Sie ohne großen Aufwand Ihre Stromkosten rund um den PC reduzieren.
Tipp 1: Unbenutzte Geräte vom Netz nehmen
Solltet ihr externe Geräte (z. B. Diskettenlaufwerk) über einen USB-Anschluss betreiben, so ziehen Sie diese immer ab, wenn Sie sie nicht benötigen.
Tipp 2: Rechner runterfahren
Ist die Arbeit am PC beendet, fahre diesen immer herunter und trennen ihn vom Netz. Bei Arbeitspausen empfiehlt sich der Standby-Modus.
Tipp 3: Power-Management
Aktiviere im BIOS (Basic Input Output System) Ihres Rechners den Stromsparmodus. Diesen findet ihr im Menüpunkt "Power Management Setup".
Bitte geht bei Einstellungen im BIOS immer sehr sorgfältig vor. Falsche Einstellungen können fatale Folgen haben. Beim "Power Mangement" ist diese Gefahr allerfings kaum gegeben.
Tipp 4: Stromverbrauch bei Windows
Windows Vorgaben machen, nach welcher Zeit der Untätigkeit Festplatte und Monitor ausgeschaltet werden oder sich der Rechner in den Standby-Modus versetzt.
Und so kommt ihr zu diesen Einstellungen (Windows XP): Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Anzeige --> Bildschirmschoner --> Energieverwaltung
Tipp 5: PC-Komponenten
Bei Prozessoren und Grafikkarten lässt sich viel Strom einsparen, wenn man auf die richtigen Komponenten setzt. So verbraucht ein Onboard-Grafikchip nur etwa 30 Watt, eine High-End-Grafikkarte verbraucht weit mehr als das Doppelte.
Die sparsamsten Prozessoren moderner Bauart sind momentan die AMD-Athlon-64. Ein 3400+ kommt selbst bei höchster Beanspung mit maximal 120 Watt aus.
Tipp 6: CPU-Funktionen
Leider können von diesem Tipp nur Besitzer eines Athlon-64-Prozessors profitieren. Dank der Funktion "Cool'n'Quiet" könnt ihr im Jahr gut 20 Euro einsparen. Diese Funktion ist bei Betriebssystemen ab Windows ME einsetzbar.
Tipp 7: Schaltbare Steckdosen
Durch den Einsatz einer Steckerleiste mit integriertem Schalter könnt ihr mit einem Klick alle angeschlossenen Geräte vom Netz trennen. So entstehen keine Kosten durch den Standby-Modus mehr.
Eine weitere Möglichkeit bietet eine Steckdose mit Zeitschaltuhr, die zu einer fest eingestellten Zeit automatisch die Stromzufuhr unterbricht.
Tipp 8: Peripherie-Geräte
Drucker, Scanner und andere Peripherie-Geräte hängen an fast jedem PC. Aber benutzt man sie ständig? Sicher nicht, aber "Standby-Strom" schlucken sie trotzdem.
Trennen Sie solche Geräte bei Nichtgebrauch einfach vom Netz.
Tipp 9: Recherche
Kauft nicht wahllos. Informiert euch vorher über genaue technische Daten des Gerätes Ihrer Wahl.
Der Verkäufer vor Ort wird dir nur in den seltensten Fällen Fragen zum Stromverbrauch beantworten können. Das Internet aber kann es. Die meisten Hersteller bieten auf ihren Seiten sehr detaillierte Datenblätter zu ihren Produkten an. Nutzen Sie diesen Service.
Tipp 10: Nachmessen
Ihr wollt wissen, wie hoch der Stromverbauch bereits vorhandener Geräte ist? Das lässt sich leicht feststellen. In Elektronik-Fachgeschäften erhalten Sie Strommessgeräte bereits ab etwa 30 Euro. Damit entlarven Sie jeden Stromfresser.
Einige Energieversorgungs-Unternehmen stellen diese Geräte auch leihweise kostenlos zur Verfügung.
quelle:mein gehirn und auch aol
Besonders teuer wird es, wenn der PC rund um die Uhr beschäftigt ist, beispielsweise bei Tauschbörsen. Dann kommen locker 200 Euro und mehr zusammen.
Die größten Stromfresser sind Grafikkarten, Mainboards und Prozessoren. Diese drei Komponenten sind für 75 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich. Aber auch Röhrenmonitore bescheren dem Stromzähler viel Arbeit.
Herkömmliche Röhrenmonitore ziehen jede Menge Strom durch die Steckdose. So zahlen Sie für einen älteren 17-Zoll-Monitor im Jahr etwa 40 Euro, ein 19-Zöller kostet Sie sogar 68 Euro. Der Umstieg auf einen modernen TFT-Monitor lohnt sich.
Selbst bei größeren Bildschirmdiagonalen sparen Sie bei TFTs 50 bis 75 Prozent der Stromkosten ein.
Ein immer wieder unterschätzter Stromfresser ist der Standby-Modus. PCs und Monitore sind zwar nicht allzu gierig, aber übers Jahr gesehen summiert es sich schon auf mehr als zehn Euro. Übrigens verbrauchen alle elektrischen Geräte ohne Netzschalter, selbst wenn sie nicht in Betrieb sind, Strom. Abhilfe schafft eine schaltbare Steckerleiste, die auf Knopfdruck alle angeschlossenen Geräte vom Netz trennt.
Wenn Sie unsere nachfolgenden Ratschläge beherzigen, können Sie ohne großen Aufwand Ihre Stromkosten rund um den PC reduzieren.
Tipp 1: Unbenutzte Geräte vom Netz nehmen
Solltet ihr externe Geräte (z. B. Diskettenlaufwerk) über einen USB-Anschluss betreiben, so ziehen Sie diese immer ab, wenn Sie sie nicht benötigen.
Tipp 2: Rechner runterfahren
Ist die Arbeit am PC beendet, fahre diesen immer herunter und trennen ihn vom Netz. Bei Arbeitspausen empfiehlt sich der Standby-Modus.
Tipp 3: Power-Management
Aktiviere im BIOS (Basic Input Output System) Ihres Rechners den Stromsparmodus. Diesen findet ihr im Menüpunkt "Power Management Setup".
Bitte geht bei Einstellungen im BIOS immer sehr sorgfältig vor. Falsche Einstellungen können fatale Folgen haben. Beim "Power Mangement" ist diese Gefahr allerfings kaum gegeben.
Tipp 4: Stromverbrauch bei Windows
Windows Vorgaben machen, nach welcher Zeit der Untätigkeit Festplatte und Monitor ausgeschaltet werden oder sich der Rechner in den Standby-Modus versetzt.
Und so kommt ihr zu diesen Einstellungen (Windows XP): Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Anzeige --> Bildschirmschoner --> Energieverwaltung
Tipp 5: PC-Komponenten
Bei Prozessoren und Grafikkarten lässt sich viel Strom einsparen, wenn man auf die richtigen Komponenten setzt. So verbraucht ein Onboard-Grafikchip nur etwa 30 Watt, eine High-End-Grafikkarte verbraucht weit mehr als das Doppelte.
Die sparsamsten Prozessoren moderner Bauart sind momentan die AMD-Athlon-64. Ein 3400+ kommt selbst bei höchster Beanspung mit maximal 120 Watt aus.
Tipp 6: CPU-Funktionen
Leider können von diesem Tipp nur Besitzer eines Athlon-64-Prozessors profitieren. Dank der Funktion "Cool'n'Quiet" könnt ihr im Jahr gut 20 Euro einsparen. Diese Funktion ist bei Betriebssystemen ab Windows ME einsetzbar.
Tipp 7: Schaltbare Steckdosen
Durch den Einsatz einer Steckerleiste mit integriertem Schalter könnt ihr mit einem Klick alle angeschlossenen Geräte vom Netz trennen. So entstehen keine Kosten durch den Standby-Modus mehr.
Eine weitere Möglichkeit bietet eine Steckdose mit Zeitschaltuhr, die zu einer fest eingestellten Zeit automatisch die Stromzufuhr unterbricht.
Tipp 8: Peripherie-Geräte
Drucker, Scanner und andere Peripherie-Geräte hängen an fast jedem PC. Aber benutzt man sie ständig? Sicher nicht, aber "Standby-Strom" schlucken sie trotzdem.
Trennen Sie solche Geräte bei Nichtgebrauch einfach vom Netz.
Tipp 9: Recherche
Kauft nicht wahllos. Informiert euch vorher über genaue technische Daten des Gerätes Ihrer Wahl.
Der Verkäufer vor Ort wird dir nur in den seltensten Fällen Fragen zum Stromverbrauch beantworten können. Das Internet aber kann es. Die meisten Hersteller bieten auf ihren Seiten sehr detaillierte Datenblätter zu ihren Produkten an. Nutzen Sie diesen Service.
Tipp 10: Nachmessen
Ihr wollt wissen, wie hoch der Stromverbauch bereits vorhandener Geräte ist? Das lässt sich leicht feststellen. In Elektronik-Fachgeschäften erhalten Sie Strommessgeräte bereits ab etwa 30 Euro. Damit entlarven Sie jeden Stromfresser.
Einige Energieversorgungs-Unternehmen stellen diese Geräte auch leihweise kostenlos zur Verfügung.
quelle:mein gehirn und auch aol